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Schwarze Tees

Schwarzer Tee oder Schwarztee, in Ostasien als roter Tee bezeichnet, ist eine Variante, Tee herzustellen. Die Teeblätter der Teepflanze werden dafür im Unterschied zum grünen Tee fermentiert. Schwarzer Tee unterscheidet sich von Grünem Tee auch in der Zubereitung, im Geschmack, den Inhaltsstoffen und Wirkungen des Aufgusses. Generell sind die genannten Punkte auch von der "Dauer des Ziehen lassen" abhängig.



Frisch von Hand gezupftes Blattgut wird in Bastkörben für einige Stunden gewelkt. Durch Schütteln der an Frischluft aufgehängten Körbe wird eine Eigenerwärmung über 30°C hinaus verhindert, Zellsäfte treten an den Blattenden aus und oxidieren mit zunehmend dunklerer Verfärbung. Nach Beendigung des Welkens (ca. 2-8 Std.) wird das Blattgut von Hand oder maschinell in Längsrichtung, halbkreisförmig oder kreisend gerollt. Dann erfolgt Trocknung in heiΒen Pfannen oder in HeiΒluftöfen. Je nach angewandter Rolltechnik entsteht beim Trocknen ein offenes, krausdrahtiges oder kugelförmig sich zusammenrollendes Blatt. Mit der im Oolong-Verfahren gebremst ablaufenden Oxidation ist eine Teilentkettung der Wirkstoffe mit nur mittleren Vitaminverlusten (Vitamin C und B) verbunden. Das China-Oolong-Blattgut zeigt im Aufguss eine gegenüber Grünem Tee farb- und geschmacklich etwas kräftigere, gelegentlich auch fruchtig wahrnehmbare Tasse. Einigen, in kleinbäuerlicher Wirtschaft hergestellten Taiwan-Oolongs werden während des Welkprozesses Orchideenblüten zugefügt (Dung Ti - Jade Oolong). Der Geschmack von Taiwan-Oolongs fällt je nach Sorte malzig¬brotig, fruchtig pfirsichduftig oder orchideenduftig aus. Die Farbe variiert von grüngolden über bernsteingolden bis tieforange.